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IRLE Walzentechnik: FKM-Richtlinie kommt
Rechnerischer Festigkeitsnachweis für Maschinenbauteile des FKM wird Norm
Durch die erreichten Kalanderwalzen-Innovationen übernimmt WALZEN IRLE zwangsläufig immer mehr Auslegungs- und Konstruktionsaufgaben. Dies ist zwar ausdrücklich gewollt, beinhaltet allerdings auch mehr Verantwortung für die Betriebssicherheit der Bauteile. Bei der Auslegung von Maschinenbauteilen sind in der bisher gängigen, von WALZEN IRLE entwickelten und etablierten Praxis Sicherheitsreserven berücksichtigt worden, die um den Faktor 2,0 höher liegen als die tatsächlich bekannten Dauerbetriebsbelastungen. Der "Rechnerischer Festigkeitsnachweis" ist eine empfohlene Richtlinie des Forschungskuratoriums Maschinenbau (FKM) zur Beurteilung der Betriebssicherheit von Maschinenbauteilen. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Richtlinie ist die deutliche Reduzierung der für die Tragfähigkeit in Ansatz gebrachten, spezifischen Werkstoffkennwerte. Zudem wird für Kalanderwalzen aus Gusswerkstoffen nach FKM eine Mindestbetriebssicherheit von 2,4 verlangt (Schmiedestahl 1,5).
Die Addition der einerseits reduzierten Werkstoffkennwerte und die höhere Mindestbetriebssicherheitsforderung andererseits, ergeben gegenüber dem bisherigen Tragfähigkeitsnachweis einen deutlichen Anstieg der Betriebssicherheit nach der IRLE-Standardmethode auf einen Wert von bis zu 3,2, um der FKM-Richtlinie zu entsprechen. Gutachter werden sich im Schadensfall immer auf diese Richtlinie berufen, denn sie stellt den niedergeschriebenen Stand der Technik dar. WALZEN IRLE berücksichtigt diese Richtlinie in der Konstruktion. Setzt sich der Trend "schneller, höher, weiter" im Papiermaschinenbau fort, müssen Kalanderwalzen im Durchmesser größer werden oder andere Werkstoffe zum Einsatz kommen. Das Diagramm zeigt den Vergleich der Sicherheitsreserven einzelner Kalanderwalzenwerkstoffe von WALZEN IRLE.
Dipl.-Ing. L. Hellenthal / J. Knappe
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