Gießerei
Die Formerei stellt sämtliche Gussformen, als Kokillen oder Sandformen, für die Gussstücke bereit und verfügt über eine eigene Modellfertigung.
Der Schmelzbetrieb besteht aus acht Induktionsöfen mit Fassungsvermögen von 3 bis 30 Tonnen, so dass Stückgewichte bis 150 Tonnen hergestellt werden können. Die vier großen Öfen wurden in einer Ofenbühne in Reihe installiert. Sie werden über einen zentralen, vollelektronischen Leitstand bedient und permanent überwacht. Mit modernen computergestützten Systemen werden die einzustellende Legierung und Gattierung berechnet. Die Referenz-Legierung wird als Sollvorgabe an die Öfen übermittelt.
Der Gießvorgang erfolgt in Gießgruben für statisch gegossene Walzen, in Schleudergussanlagen für geschleuderte Walzen und Rohre, sowie in Gießkästen für Formgussteile.
In den Verantwortungsbereich der Gießerei fällt auch das Glühen der Werkstücke, um Materialspannungen abzubauen und thermische Werkstoff-Vergütungen vorzunehmen. Die Gießerei arbeitet verfahrensbedingt in drei Schichten.
Kapazitäten
| Schmelzanlagen: | 8 Elektroöfen (Induktion), 3 t bis 30 t |
|---|---|
| Gießanlagen: | statischer Monoguss und Verbundguss - Einzelstücke bis zu einem maximalen Gussgewicht von 150 t, über 1.700 mm Durchmesser und horizontale/vertikale Schleudergussmaschinen für Mono- und Verbundgussstücke bis zu 6 m Ballenlänge vertikale Schleudergussmaschine bis |
| Vergütungsanlagen: | 17 Wärmebehandlungsöfen |
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