WALZEN IRLE GmbH


Gießerei

Die Formerei stellt alle Gussformen, als Kokillen oder Sandformen für die Gussstücke bereit.

Der Schmelzbetrieb verfügt über acht Induktionsöfen mit Fassungsvermögen von 3 bis 30 Tonnen, so dass Stückgewichte bis 130 Tonnen hergestellt werden können. Die vier großen Öfen wurden in einer neu errichteten Ofenbühne in Reihe installiert. Sie werden über einen zentralen, vollelektronischen Leitstand bedient und permanent überwacht. Mit modernen computergestützten Systemen werden die einzustellende Legierung und Gattierung berechnet. Die Referenz-Legierung wird als Sollvorgabe an die Öfen übermittelt. Die Gattierungsvorgabe beinhaltet die erforderlichen Rohstoffe wie Schrott, Kreislaufmaterial, Legierungen u.s.w., die benötigt werden, um eine bestimmte Legierung darzustellen.

Modernste Computersteuerung und Analysentechnik begleiten den gesamten Schmelzbetrieb. Die Öfen bilden eine Grundlage für die eindeutig nachweisbare Qualität der Walzen, die Stabilität der Werkstoff-Legierungen und des gesamten Schmelzprozesses.

Der Gießvorgang erfolgt vornehmlich in Gießgruben für statisch gegossene Walzen, in Schleudergussanlagen für geschleuderte Walzen und Rohre, sowie in Gießkästen für Formgussteile.

In den Verantwortungsbereich der Gießerei fällt auch das Glühen der Werkstücke, um Materialspannungen abzubauen und thermische Werkstoff-Vergütungen vorzunehmen. Die Gießerei arbeitet verfahrensbedingt in drei Schichten.

Kapazitäten

Schmelzanlagen: 8 Elektroöfen (Induktion) von jeweils 3 t bis 30 t
Gießanlagen: statischer Mono- und Verbundguss - Einzelstücke bis zu einem maximalen Gussgewicht von 130 t, über 1.700 mm Durchmesser und 13 m Länge

horizontale/vertikale Schleuder- gussmaschinen für Mono- und Verbundgussstücke bis zu 6 m Ballenlänge

vertikale Schleudergussmaschine bis 11,5 m Ballenlänge und 75 t Fertiggewicht 
Vergütungsanlagen: 15 Wärmebehandlungsöfen

Illustration zum Bereich Giesserei