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Spezielle Walzenwerkstoffe für die Papierindustrie
Die hier aufgeführten Werkstoffe beschreiben den speziellen Werkstoff-Katalog von WALZEN IRLE für Walzen, die in der Papierindustrie eingesetzt werden.
Die dargestellten Werkstoffe lassen sich an die spezifischen Betriebsbedingungen unserer Kunden anpassen.
WALZEN IRLE Werkstoff G
Gefügebeschreibung und wesentliche Eigenschaften
Walzenmäntel für Biegeausgleich- und Multizonen-Walzen werden standardmäßig in Grauguss gefertigt und wegen der geringen Verschleißbeständigkeit bezogen. Kennzeichnende Eigenschaften der Graugusswerkstoffe sind gute Notlaufeigenschaften und leichte Verformbarkeit.
WALZEN IRLE Werkstoffe K und KT
Gefügebeschreibung und wesentliche Eigenschaften
Für konventionelle und beheizte Walzen in Glättwerken, Soft- und Superkalandern liefern wir Hartguss-Walzen in unserem Werkstoff K. Darüber hinaus empfehlen wir speziell für hochbeheizte Anwendungen den optimierten WALZEN IRLE - Werkstoff KT.
WALZEN IRLE Werkstoff KSTV
Gefügebeschreibung und wesentliche Eigenschaften
Für Thermowalzen in modernen Hochleistungsanwendungen empfehlen wir unseren eigens dafür entwickelten Werkstoff KSTV. KSTV ist ein homogener Chromstahl-Werkstoff, der sich durch sehr gute Formstabilität unter Betriebsbedingungen und Verschleißeigenschaften auszeichnet.
WALZEN IRLE Werkstoff FSC
Gefügebeschreibung und wesentliche Eigenschaften
Bei den FSC-Schmiedestahlwalzen liegt über die gesamte Wanddicke ein gleichmäßig ausgebildetes homogenes Vergütegefüge vor.
Durch besondere metallurgische Maßnahmen wird ein Werkstoff mit hohem Reinheitsgrad und geringen Gehalten an nichtmetallischen Einschlüssen erzeugt.
Die Härte der FSC-Walzen liegt bei 280+–20 HV.
Die erforderliche Verschleißbeständigkeit der FSC-Walzen wird durch Auftragen von thermischen Spritzschichten erreicht.
Diese können entsprechend dem Einsatzzweck gewählt werden und bestehen entweder aus hochverschleißfesten Karbiden der Elemente Cr, W, V, die in ein Trägermetall eingelagert sind oder aus keramisch-oxidischen Stoffen.
WALZEN IRLE Werkstoff FSW
Gefügebeschreibung und wesentliche Eigenschaften
Bei den FSW-Schmiedestahlwalzen liegt über die gesamte Mantelstärke ein
gleichmäßig homogenes Vergütegefüge vor.
Der Werkstoff ist in seiner chemischen Zusammensetzung so eingestellt, dass erhöhte Warmfestigkeit, Anlassbeständigkeit und Zähigkeit erreicht wird.
Mantelstärke der Walzen, erforderliche Festigkeit/Härte und Betriebstemperatur des Kalanders bestimmen die Gehalte an Legierungselementen.
WALZEN IRLE Werkstoff FSI
Gefügebeschreibung und wesentliche Eigenschaften
Die FSI-Schmiedestahlwalzen (Schmiedestahl induktiv gehärtet) werden aus einem Cr, Ni, Mo legierten Vergütungsstahl hergestellt.
Durch besondere metallurgische Verfahren wird ein Werkstoff mit hohem Reinheitsgrad und geringen Gehalten an nichtmetallischen Einschlüssen erzeugt.
Die chemische Zusammensetzung des Stahles wird so gewählt, dass über die gesamte Wanddicke ein homogenes Vergütegefüge vorliegt und die für hohe betriebliche Beanspruchungen erforderlichen mechanischen und
physikalischen Werkstoffeigenschaften erreicht werden.
Durch eine induktive Oberflächenhärtung wird eine ausgezeichnete Verschleißbeständigkeit erzielt. Im nicht gehärteten Teil beträgt die Härte 360-400 HV und in der gehärteten martensitischen Schicht können Werte bis 620 HV erreicht werden.
WALZEN IRLE Werkstoff FSI plus
Gefügebeschreibung und wesentliche Eigenschaften
Die FSI plus-Schmiedestahlwalzen werden aus einem speziell für Papierkalanderwalzen entwickelten warmfesten NiCrMoV-Vergütungsstahl mit sehr hoher Festigkeit, Zähigkeit und Bruchsicherheit hergestellt.
Durch besondere metallurgische Verfahren wird ein Werkstoff mit hohem Reinheitsgrad und geringen Gehalten an nichtmetallischen Einschlüssen erzeugt.
Die chemische Zusammensetzung ist so ausgelegt, dass die für Papierkalanderwalzen erforderlichen mechanischen und physikalischen Werkstoffeigenschaften auch für höchste betriebliche Beanspruchungen erreicht werden.
Durch eine induktive Oberflächenhärtung wird eine ausgezeichnete Verschleißbeständigkeit erzielt. Im nicht gehärteten Teil beträgt die Härte 360-400 HV und in der gehärteten Oberflächenschicht können Werte bis 620 HV erreicht werden.
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